Mann mit Brille benutzt Tablet.

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Der Entzug

Den Körper vom Gift befreien

Wer seit Monaten oder sogar Jahren keine nüchternen Tage mehr kennt, muss mit starken Entzugserscheinungen rechnen. Diese Entzugserscheinungen können lebensbedrohlich sein und sind dringend behandlungsbedürftig. Nur mit ärztlicher Unterstützung können potenzielle Risiken, z. B. ein Krampfanfall mit Bewusstseinsverlust oder ein Delirium, weitgehend ausgeschlossen werden. Bei einem geplanten Entzug ist der erste Schritt also immer der Gang zum Arzt oder zur Ärztin.
Der ärztlich begleitete Entzug kann ambulant oder stationär erfolgen.

Der ambulante Entzug

Der ambulante Entzug ist auf circa zwei Wochen angelegt. In der ersten Woche gehen Sie in der Regel täglich in die ärztliche Praxis, werden dort untersucht und erhalten bei Bedarf ein Medikament zur Linderung der Entzugserscheinungen. In der zweiten Woche finden die Arztbesuche im Rahmen des Alkoholentzugs jeden zweiten Tag statt. Wer an einer Entzugsbehandlung teilnimmt, erhält für diese Zeit eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankmeldung).

Der stationäre Entzug

Ist Ihre Abhängigkeit sehr stark oder haben Sie große Angst vor dem Entzug, sollte dieser stationär im Krankenhaus durchgeführt werden. Es gibt Fachkliniken und psychiatrische Kliniken, die sogenannte qualifizierte Entgiftungen durchführen. Speziell ausgebildete medizinische und pflegerische Fachkräfte überwachen nicht nur den körperlichen Entzug, sondern bieten auch begleitende Gespräche und weiterführende Informationen sowie gegebenenfalls die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe an.