Der Übergang vom Genuss zu Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit ist schleichend. Schließlich ist Alkoholkonsum gesellschaftlich akzeptiert. Viele denken, Alkohol helfe, zu entspannen, die Sorgen zu vergessen oder geselliger zu werden. Wer regelmäßig trinkt, um Stress, Wut oder Einsamkeit zu vergessen, missbraucht Alkohol zur Bewältigung einer persönlichen Problemlage und setzt sich der Gefahr einer Abhängigkeit aus. Der kritische Punkt ist erreicht, wenn man sich ohne Alkohol kaum noch wohl fühlen kann oder glaubt, seinen Alltag nur noch mit Alkohol bewältigen zu können.
Manche Menschen trinken aus reiner Gewohnheit zu viel Alkohol. Oft sind es aber auch berufliche und soziale Probleme wie Einsamkeit, Arbeitslosigkeit oder Gewalterfahrungen, die den Griff zur Flasche auslösen. Wer allein keine Chance sieht, sein Leben zu verändern, sollte sich nicht scheuen, professionelle Hilfe und Beratung anzunehmen bzw. zu suchen. Häufig können auch die Familie oder Freunde mit Rat und Tat zur Seite stehen, und es finden sich andere, bessere Wege zur Lösung von Problemen als der „Genuss“ von Alkohol.
Ein langfristig überhöhter Alkoholkonsum gefährdet die Gesundheit und kann bis zum Tod führen. Nicht nur Abhängige sind betroffen. Auch wer aus Gewohnheit zu viel Alkohol trinkt und die gesundheitlich unbedenklichen Grenzen überschreitet, schädigt seinen Körper und senkt die Lebenserwartung deutlich. In Deutschland sterben jährlich schätzungsweise zwischen 42000 und 74000 Menschen direkt oder indirekt durch Alkohol.
Zu den Krankheiten, die mit überhöhtem Alkoholkonsum in Zusammenhang stehen, gehören:
Anhand unserer Bodymap zeigen wir Ihnen, welche Körperregionen durch überhöhten Alkoholkonsum bedroht sind.
Sie sollten umgehend Ihre Trinkgewohnheiten ändern, wenn Sie …