Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
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Alkohol
Schädlicher Konsum

Von Tag zu Tag weniger Alkohol

Führen Sie Buch über Ihren Alkoholkonsum

Ein Trinktagebuch ist ein wirkungsvolles Instrument, um Ihre Trinkgewohnheiten zu ändern und Ihren täglichen Alkoholkonsum zu reduzieren. Zunächst schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst und Ihren Trinkgewohnheiten ab und legen fest wie viel Alkohol - oder besser gesagt, wie wenig Alkohol - Sie in den nächsten Wochen trinken wollen. Sie unterschreiben diesen Vertrag in dem Trinktagebuch. Anschließend führen Sie über Ihr Trinkverhalten Buch und tragen acht Wochen lang Tag für Tag ein, wie viel Alkohol Sie getrunken haben.

Das Trinktagebuch wird Ihnen helfen, Ihre Trinkgewohnheiten dauerhaft zu verändern. Ihr persönliches Trinktagebuch »Von Tag zu Tag« können Sie hier downloaden und anschließend ausdrucken oder kostenlos bestellen. Sollten Sie das Gefühl haben, dass es mit einem Trinktagebuch alleine nicht getan ist und Sie vielmehr eine persönliche Beratung benötigen, helfen wir Ihnen außerdem gerne weiter.

Wenn Sie bisher sehr viel mehr Alkohol getrunken haben, als ein (gilt für Frauen) bzw. zwei (gilt für Männer) Standardgläser an maximal fünf Tagen pro Woche, kann ein stufenweises Vorgehen zur Reduzierung Ihres Alkoholkonsums sinnvoll sein. Senken Sie Ihren Alkoholkonsum nach und nach auf höchstens ein bzw. zwei Gläser Alkohol täglich. Versuchen Sie außerdem, an ein oder zwei Tagen in der Woche abstinent zu bleiben und gar keinen Alkohol zu sich zu nehmen.

So hilft Ihnen Ihr Trinktagebuch:

  • Jedes Mal, wenn Sie Ihr Trinktagebuch zur Hand nehmen, werden Sie an Ihre guten Vorsätze erinnert.
  • Nichts spornt mehr an als Erfolg. Mit einem Trinktagebuch haben Sie Ihre Erfolge immer vor Augen.
  • Notieren Sie jedes getrunkene Glas Alkohol möglichst sofort, oder, wenn nicht anders möglich, spätestens am darauffolgenden Tag. So können Sie sicher sein, Ihren Alkoholkonsum wahrheitsgemäß einzuschätzen.
  • Wenn Sie in Ihrem Trinktagebuch auch festhalten, welche Gefühle oder Umstände Ihre Trinkgewohnheiten besonders beeinflussen, können Sie leichter erkennen, in welchen Situationen Sie besonders gefährdet sind.

Ein Tipp für Raucherinnen und Raucher

Rau­che­rin­nen und Rau­cher rauchen manchmal unbewusst mehr, wenn sie weniger Alkohol trinken. Wenn Sie Rau­che­rin bzw. Rau­cher sind, sollten sie des­halb vor allem in den ersten Wochen ganz bewusst darauf achten, dass ihr Nikotin­konsum nicht steigt. Notieren Sie deshalb die Zahl der von Ihnen täg­lich gerauch­ten Zigaret­ten in Ihrem Trink­tage­buch mit.