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Frauen haben ein Recht auf Gesundheit

Der erste Internationale Frauentag fand 1911 in Kopenhagen statt. Das Frauenwahlrecht, bessere Arbeitsbedingungen, Mutterschutz und die 40-Stunden-Woche gehörten zu den Forderungen der Teilnehmerinnen.

Der 8. März ist der Internationale Frauentag

Seither wurde viel erreicht. Auch wenn weltweit in vielen Ländern Frauen noch um ihre Grundrechte kämpfen, sind in modernen Gesellschaften heute verschiedene Rechte der Frau auf gesunde Lebensbedingungen gesetzlich verankert. Der Staat und zahlreiche Organisationen klären über gesundheitliche Gefahren auf und bieten Unterstützung in Notsituationen.

Frauen, die Rat und Hilfe suchen, können sie finden. Dazu gehört auch der Schutz vor einem gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum. Dieser nimmt bei Frauen leider stark zu. War Alkoholmissbrauch früher eine mehrheitlich männliche Domäne, sind heute immer mehr Frauen betroffen. So steigt bei Mädchen und jungen Frauen die Zahl der Krankenhauseinlieferungen aufgrund von Alkoholvergiftung. Auch ältere Frauen sind gefährdet. Jede Fünfte der 45- bis 54-Jährigen konsumiert Alkohol in einem gesundheitsschädigenden Maße, weil sie mehr als 12 g reinen Alkohol pro Tag zu sich nimmt. In den letzten Jahren nahmen in deutschen Krankenhäusern die registrierten Fälle von Leberzirrhose sowie von alkoholbedingten Verhaltens- und psychischen Störungen bei Frauen deutlich zu.

Alkohol schadet Frauen mehr als Männern

Frauen „vertragen“ Alkohol schlechter als Männer. Der weibliche Körper ist den schädlichen Auswirkungen viel stärker ausgesetzt. Frauen haben einen geringeren Anteil an Körperflüssigkeit, der Alkohol verteilt sich auf weniger Flüssigkeit als bei Männern. Dadurch ist die Blutalkoholkonzentration in ihren Körper bei der gleichen getrunkenen Menge höher. Im Vergleich zu Männern sind Frauen doppelt so anfällig für alkoholbedingte Leberschäden. Die Entwicklung zu einer lebensgefährlichen Krankheit wie einer alkoholbedingten Leberzirrhose verläuft bei Frauen sehr viel schneller als bei Männern.

Hilfen bei Alkoholproblemen

Wenn Sie als Frau den Eindruck haben, dass sie zu viel Alkohol trinken, können Sie Ihren Konsum im Online-Selbsttest kritisch hinterfragen. Auf dieser Website finden Sie außerdem Informationen zu Alkohol sowie Tipps zur Kontrolle Ihres Alkoholkonsums.

Keine Frau muss ihre Sorgen in Alkohol ertränken. Für alle Notlagen gibt es vielerorts professionelle Hilfe:

Vor einem Jahrhundert erstritten sich die Frauen das Recht auf ein gesundes Leben. Heute lädt der Internationale Frauentag ein, sich auf die Rechte der Frauen zu besinnen und sie zu nutzen. Ein gesundes Leben ohne Alkoholprobleme ist das gute Recht einer jeden Frau.

Das Limit für einen risikoarmen Alkohol­genuss

Frauen: Nicht mehr als 1 Standard­glas Alkohol pro Tag

Männer: Nicht mehr als 2 Standard­gläser Alkohol pro Tag

Für Männer und Frauen gilt: An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf Alkohol­ verzichtet werden, um eine Gewöhnung zu vermeiden. 

Das BZgA - Infotelefon zur Suchtvorbeugung

Die Telefon­beratung erreichen Sie unter der Rufnummer:
(02 21) 89 20 31
(Preis entsprechend der Preis­liste ihres Telefon­anbieters für Gespräche in das Kölner Ortsnetz)
Beratungszeiten:
Montag bis Donnerstag:
von 10 bis 22 Uhr
und Freitag bis Sonntag:
10 bis 18 Uhr