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Feiern am Vatertag: Alkohol muss nicht sein. Männerspaß geht auch ohne Rausch

Am 29. Mai (Christi Himmelfahrt) ist Vatertag - und viele Männer feiern dann vor allem eines: Ihre Freundschaft untereinander. Neben den eigenen Freunden scheint vielen Männern noch etwas Weiteres wichtig zu sein am Vatertag: Alkohol.

Am Vatertag passieren dreimal mehr Alkoholunfälle als an anderen Tagen

Doch was auch immer Sie mit Ihren Kumpels planen: Halten Sie Ihren Alkoholkonsum in einem verantwortungsvollen Rahmen. Denn an diesem Tag passieren dreimal mehr Alkoholunfälle als sonst. Am Vatertag 2012 gab es laut Statistischem Bundesamt 292 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. Im restlichen Jahr waren es im Durchschnitt 108 Alkoholunfälle täglich.

Als Vater stehen Sie in der Verantwortung

Es gibt noch einen Grund, auch am Vatertag mit Alkohol Maß zu halten. Als Vater sind Sie immer ein Vorbild für Ihre Kinder. Denn die ahmen nach, was sie sehen. Zeigen Sie ihrem Nachwuchs, dass man mit Freunden richtig Spaß haben kann, auch ohne zu viel Alkohol zu trinken. Auch am Vatertag!

Es muss nicht immer Alkohol sein

Probieren Sie es aus: Sie können mit Ihren Freunden und Kumpels mindestens genauso viel Spaß haben, wenn Sie wenig oder gar keinen Alkohol trinken. Wie wär’s mit Sport oder typisch männlichen Wettspielen? Fußball, River-Rafting, Klettern oder - wer es ruhiger mag - vielleicht ein Darts-Wettbewerb? Passend zum traditionellen Vatertag könnten Sie um die Wette Strohballen werfen oder Nägel einschlagen. Das lässt Männerherzen garantiert höher schlagen. Sport und Wettkampf setzen Adrenalin und die Glückshormone Endorphine frei. Der Rausch kommt von innen, fühlt sich viel besser an und ist vor allem gesünder. Wer sich so richtig körperlich auspowert, braucht keinen Alkohol für seinen persönlichen Kick. Wenn Sie einen richtig schönen Vatertag erleben wollen, sollten Sie auf Aktivität und Spaß setzen, nicht auf Promille.

So bleiben Sie im Limit

Genießen Sie darum Ihren Männertag in vollen Zügen - statt volltrunken. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Alkoholkonsum in einem verantwortungsvollen Rahmen halten:

  • Nicht nur am Vatertag gilt: Trinken Sie Alkohol nicht hastig, sondern lassen Sie sich Zeit. Wer sein Glas schnell hinunterschüttet, wird von der Wirkung des Alkohols überrascht. Ein weiterer Vorteil: Wer noch ein Glas in der Hand hält, bekommt nicht noch ein Zweites aufgedrängt.
  • Setzen Sie beim Alkoholgenuss öfter mal eine Runde aus. Keiner wird es Ihnen übelnehmen.
  • Lehnen Sie ein angebotenes Getränk mit einem freundlichen, aber bestimmten „Nein, danke“ ab. Sie sind nicht verpflichtet, jedes alkoholische Getränk anzunehmen. Nur Sie selbst bestimmen darüber, was Ihrem Körper gut tut und was nicht.
  • Am besten trinken Sie zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser - und reichen auch den anderen „Jungs“ eines. Wasser gleicht den alkoholbedingten Flüssigkeitsverlust aus. Nehmen Sie nicht an Trinkspielen und „Flatrate-Partys“ teil.
  • Bewegung und das meist sonnige Vatertagswetter machen durstig. Aber Vorsicht: Alkohol ist der falsche Durstlöscher. Wer Durst hat, trinkt zu schnell und nimmt deshalb in kurzer Zeit zu viel Alkohol auf. Die Folge: Man ist ganz schnell über dem Limit. Wenn Sie Durst haben, trinken Sie also besser Wasser, isotonische Getränke oder Säfte.
  • Vorsicht bei Hitze: Dann verarbeitet der Körper den Alkohol weniger gut, er wirkt nun viel stärker. Die Gefäße erweitern sich, der Blutdruck sinkt. Hitzschlag oder Kreislaufkollaps sind die mögliche Folge.
  • Wer glaubt, er könne Alkohol einfach „ausschwitzen“, der irrt: Nur 2 bis 5 Prozent des Alkohols werden über Atem, Schweiß und Urin ausgeschieden. Die Hauptlast beim Alkoholabbau übernimmt die Leber. Sie kann aber nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde abbauen. Die Abbautätigkeit der Leber kann man nicht durch sportliche Aktivitäten beschleunigen.
  • Betrinken Sie sich nie bis zum Rausch. Bei jedem Rausch sterben Millionen von Gehirnzellen ab. Während eines Rausches steigt außerdem die Gefahr eines Schlaganfall oder von Herzrhythmusstörungen.

Vorsicht im Straßenverkehr!

Wenn Sie Alkohol trinken, fahren Sie auf keinen Fall mit dem Auto. Sie riskieren nicht nur, Ihren Führerschein zu verlieren, auch die Unfallgefahr erhöht sich deutlich. Das zeigen Zahlen aus dem Jahr 2012: Kamen auf 1 000 Unfälle mit Personenschaden 12 Tote und 221 Schwerverletzte, waren es bei den Alkoholunfällen dagegen 22 Getötete und 356 Schwerverletzte.

Bei zu viel Promille gilt aber auch Vorsicht beim Radfahren: Alkohol schränkt das Gesichtsfeld ein, beeinträchtigt Gleichgewichtsgefühl und Reaktionsvermögen - das Unfallrisiko steigt.

Das Limit für einen risikoarmen Alkohol­genuss

Frauen: Nicht mehr als 1 Standard­glas Alkohol pro Tag

Männer: Nicht mehr als 2 Standard­gläser Alkohol pro Tag

Für Männer und Frauen gilt: An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf Alkohol­ verzichtet werden, um eine Gewöhnung zu vermeiden.