Mann mit Brille benutzt Tablet.

Warum ist Alkohol im Straßenverkehr so gefährlich?

Die Kombination von Alkohol und der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr kann bereits ab 0,3 Promille strafrechtlich geahndet werden. Denn schon ab 0,3 Promille sind die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen deutlich beeinträchtigt, gleichzeitig steigt die Risikobereitschaft. Die Unfallgefahr erhöht sich dadurch deutlich. Ab 1 Promille ist sie beispielsweise zehnmal so hoch wie unter nüchternen Bedingungen.

Die Folgen sind gravierend: Rund 17.000 Menschen wurden 2014 in Deutschland bei sogenannten Alkoholunfällen verletzt. Jeder siebte Verkehrstote, so die Angaben des Statistischen Bundesamtes, starb an den Folgen eines Unfalls, bei dem Alkohol am Steuer beteiligt war.  

Die meisten alkoholbedingten Unfälle werden von jungen Männern im Alter von 18 bis 24 Jahren vor allem zwischen Samstagabend 18 Uhr und 4 Uhr Sonntagmorgen verursacht. Diese Unfälle weisen somit einen deutlichen Zusammenhang zu ihrem Ausgehverhalten auf. Insgesamt betrachtet verursachen Männer achtmal mehr Unfälle mit Personenschaden als Frauen.

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