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Alkoholmissbrauch in der Familie

Gehen Sie verantwortungsvoll mit Alkohol um – Ihren Kindern zuliebe

Wenn Sie häufig und zu viel Alkohol trinken, schaden Sie nicht nur sich selbst, Sie belasten auch Ihre Familie – und vor allem Ihre Kinder. Es steht völlig außer Frage, dass Sie als Vater oder Mutter Ihre Kinder lieben und ihnen nichts Schlechtes wollen. Aber so sehr Sie sich auch anstrengen – unter Alkoholeinfluss können Sie Ihren Kindern nicht die Zuwendung, Geborgenheit und Sicherheit geben, die sie brauchen. Im Extremfall kann es sogar zu Vernachlässigungen oder körperlicher Gewalt kommen.

Kinder leiden mit

Es geht an den Kindern nie spurlos vorbei, wenn die Eltern Probleme mit Alkohol haben. Die Folgen des Alkoholmissbrauchs in der Familie sind belegbar und eindeutig: Kinder aus suchtbelasteten Familien haben ein sechsmal höheres Risiko später selbst alkoholabhängig zu werden, im Vergleich zu Kindern aus Familien ohne Suchtprobleme. Viele Kinder, die unter Alkoholmissbrauch in der Familie leiden, entwickeln psychische oder soziale Störungen und haben eine starke Neigung, sich später einen Partner mit Alkoholproblemen zu suchen.

Auch wenn Sie versuchen, den Alkoholmissbrauch in der Familie vor Ihren Kindern zu verbergen, werden diese trotzdem merken, dass etwas nicht stimmt. Kinder nehmen sehr genau wahr, was in ihrer Umgebung passiert. Der elterliche Alkoholkonsum und die daraus resultierenden Verhaltensänderungen können Kinder verängstigen und stark verunsichern.

Hilfsangebote für Ihre Kinder

Häufig können Väter oder Mütter unter Alkoholeinfluss ihre elterlichen Pflichten nicht mehr richtig wahrnehmen. Alkoholmissbrauch in der Familie führt dann oftmals dazu, dass Kinder verantwortungsvolle Aufgaben innerhalb der Familie übernehmen müssen – Aufgaben, denen sie psychisch und physisch noch überhaupt nicht gewachsen sind.

Lassen Sie es nicht soweit kommen. Denken Sie an Ihre Kinder. Ebenso wie Ihnen geholfen werden kann, gibt es auch für Ihre Kinder Anlaufstellen, in denen sie Unterstützung erhalten.
Fragen Sie deshalb bei Beratungen und Behandlungen nach Hilfsangeboten für Ihre Kinder.