Mann mit Brille benutzt Tablet.

So holen Sie das Meiste raus

Halbzeit! Keine Chance für Motivationstiefs

Willkommen in der vierten Woche unserer Alkoholfastenaktion und damit zur Halbzeit. Erfahrungsgemäß ist diese Zeit besonders kritisch. Die Motivation kann nachlassen und da passiert es schnell, dass wir der einen oder anderen promillehaltigen Versuchung nachgeben.

Zwei junge Frauen haben Spaß im Kino.
Bild: Jacob Ammentorp Lund / iStock

Wochen-Aufgabe 4: Bin ich bereit für die nächste Herausforderung?

Begeben Sie sich ganz bewusst in eine Situation, in der Sie sonst immer Alkohol getrunken haben (z.B. beim Kneipen- oder Restaurantbesuch, beim Treffen mit Freunden, mit denen man sonst Alkohol trinkt, usw.).

Bevor es so weit kommt: Machen Sie sich noch einmal bewusst, was Sie bisher alles erreicht haben. Es wäre schade das jetzt aufzugeben. Manchmal hilft es, das Motivationstief zu überwinden, indem wir uns täglich an unser Ziel erinnern. Beispielsweise mit einem Klebezettel am Kühlschrank. Oder indem wir das Alkoholfasten nicht als Verzicht, sondern als Bereicherung sehen, die uns neue Möglichkeiten eröffnet. Nutzen Sie also die kommenden Tage und Wochen und machen Sie das Beste daraus.

Hier sind einige Ideen:

1.    Verlängern Sie das Wochenende

Können Sie sich noch an das eine oder andere verkaterte Wochenende erinnern? Mit den typischen Katersymptomen haben wir nicht nur das Wochenende verkürzt sondern auch die sowieso schon knapp bemessene Freizeit. Nüchtern kann Ihr Wochenende endlich das bieten, wonach Sie sich sehnen: Ausgleich, Erholung, mehr Zeit für Freunde, Familie, Hobbys und sportliche Betätigungen.

Unser Tipp: Der Sonntagmorgen eignet sich perfekt für den längst geplanten Yoga-Kurs, für ausgedehnte Spaziergänge, zum Lesen oder zum Frühstücks-Brunch mit Freunden. Noch besser ist Ausdauersport wie Laufen oder Walking, da hierbei das stimmungsaufhellende Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird.

2.    Genießen Sie Feierabend-Wellness statt Feierabendbier

Der Feierabend schmeckt auch ohne Alkohol. Anstatt Feierabendbier gibt es ab sofort „Feierabend-Wellness“. Verabreden Sie sich beispielsweise mit einer Freundin oder einem Freund für einen Kinoabend, Sprachkurs oder Saunabesuch. Oder gönnen Sie sich eine Massage. 

Unser Tipp: Die Unternehmungen sollten als neue Rituale eingeführt werden und deshalb regelmäßig an einem festen Wochentag stattfinden. Halten Sie die Termine im Kalender fest. Das ist verbindlicher und beugt Ausreden vor.

3.    Dokumentieren Sie Ihre Erfolge

Die meisten Menschen tendieren dazu, eher die Misserfolge zu sehen und Erfolgen zu wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei sind Erfolge der Lohn für harte Arbeit und nichts Selbstverständliches. Das heißt für uns: Jeder Tag ohne Alkohol ist ein Erfolg. 

Unser Tipp: Machen Sie Ihre Erfolge im persönlichen Bereich der Fastenaktion sichtbar. Hier können Sie all Ihre neuen Erfahrungen und positiven Veränderungen dokumentieren. Am Ende der Fastenaktion erhalten Sie eine individuelle Auswertung Ihrer Eingaben.

4.    Planen Sie Belohnungen ein

Belohnungen stehen für Erfolg – wie eine Art Urkunde. Motivieren Sie sich also hin und wieder während der Fastenzeit mit Belohnungen. Zum Beispiel mit den Schuhen, die Sie schon lange im Schaufenster gesehen haben, einem neuen Sportoutfit oder Konzertkarten – jetzt ist der ideale Zeitpunkt, sich außer der Reihe etwas zu gönnen.

Unser Tipp: Setzen Sie sich klare Ziele, bevor Sie sich eine Belohnung gönnen. Das kann beispielsweise nach der vierten alkoholfreien Woche oder nach der dritten Joggingrunde sein.

5.    Ohne Alkohol feiern und trotzdem Spaß haben

Ja, wir können auch ohne Alkohol feiern und Spaß haben. Das Gute daran: Wir sind am nächsten Tag fit. Kein Wunder also, dass alkoholfreie Partys, sogenannte „Sober-Partys“ oder „Detox-Partys“ im Kommen sind. Hier geht man hin, feiert mit Kokoswasser statt mit Cola-Rum und geht mit klarem Kopf nach Hause. 

Unser Tipp: Machen Sie Ihre eigene „Sober-Party“ zu Hause. Rezepte und Inspirationen für alkoholfreie Cocktails finden Sie in unserer Broschüre.