Mann mit Brille benutzt Tablet.

Mehr Abwechslung im Glas

Lassen Sie sich nicht mit Kindergetränken abspeisen

Die dritte Fastenwoche beginnt. Kein Grund sich zu Hause zu verkriechen. Im Gegenteil: Tun Sie sich etwas Gutes und verabreden Sie sich doch mal wieder mit Freunden in einer Bar oder in einem Restaurant. Gute Idee – wäre da nicht die Frage: Was trinke ich? Bier oder Wein ist derzeit passé. Was bleibt also? Wasser, Limonade, Apfelschorle und Orangensaft. Kindergetränke eben. Hört sich nicht nur langweilig an, sondern ist es auch. Dabei gibt es jede Menge leckere und ausgefallene Alternativen zum Alkohol.

Wochen-Aufgabe 3: Finde ich ein neues Lieblingsgetränk?

Trinken Sie in dieser Woche mindestens drei nichtalkoholische Getränke, die Sie bisher noch nie probiert haben (z.B. neue Teesorten, Limonaden, Säfte).

Wie wäre es stattdessen mit einem geschäumten Malzbier mit Apfelsaft und Zitronenzesten? Oder mit einem Basilikum-Gurken-Martini? Mittlerweile bieten viele Bars und Restaurants auch „erwachsene Getränke“ ohne Alkohol an. Wer es etwas weniger ausgefallen mag: Smoothies, vegane Superdrinks und selbst gemachte Limonaden sind von den meisten Getränkekarten nicht mehr wegzudenken.

Heute wird man, anders als noch vor fünf oder zehn Jahren, in Bars und Restaurants nicht mehr schräg angesehen wenn man nach einer Null-Prozent-Alternative fragt. Denn: Alkoholfreie Getränke sind „in“ und füllen immer öfter die Gläser durstiger Bar- und Restaurantbesucher. Der allgemeine Trend zu mehr Gesundheitsbewusstsein spiegelt sich nicht nur auf unseren Tellern wider, sondern auch in unseren Gläsern.

Weltweit im Trend: promillefreie Getränke-Experimente

farbenfrohe Getränke in Flaschen mit Strohhalm
Bild: pinkomelet / iStock

Von New York bis Berlin experimentieren Restaurantbesitzer und Barkeeper mit alkoholfreien Getränkealternativen. Immer mehr Gastronomen bieten auch hierzulande alkoholfreie, hausgemachte Getränke passend zu den Essenszutaten an. Auf der Karte stehen da etwa Birnensoda mit Paprikareduktion und Minze, Waldmeistersirup mit Chardonnay-Essig und Gemüsesaft oder Drinks mit Kombucha und Wasserkefir.

In Bars sind sogenannte „Mocktails“, wie der Nogroni, momentan total angesagt. Der enthält im Gegensatz zum echten Negroni nicht Wermut, Campari und Gin, sondern Wacholderwasser und Rosinennektar. Übersetzt bedeutet to mock übrigens "sich lustig machen". Mittlerweile gibt es auch Crodino statt Campari, Whissin statt Whiskey, Diferente statt Wodka, Ronsin statt Rum. 

Mixen Sie Ihren eigenen Cocktail

Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind und sich selbst einmal als Barkeeper ausprobieren möchten, dann haben wir hier etwas für Sie: ein Rezept für einen alkoholfreien Cocktail, der im Handumdrehen gemixt ist und zudem gesund ist.

Minze-Kirsch-Erfrischung

Zutaten: für ein großes Glas (ca. 300 ml), Zubereitung im Standmixer

6-8 Blättchen Minze

3 EL Schattenmorellen aus dem Glas

40 ml starker kalter Hagebuttentee

10 ml Zuckersirup

eiskaltes Kombucha (Wellnessdrink auf Teebasis) zum Aufgießen

gestoßenes Eis (alternativ Eiswürfel)

Zubereitung:

1. Minzeblättchen (gewaschen und trocken) mit Schattenmorellen, Hagebuttentee und Zuckersirup in den Mixer geben. Durchmixen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht.

2. Den Drink ins Glas gießen, dieses bis knapp unter den Rand mit Eis füllen und mit Kombucha aufgießen. Mit Trinkhalm servieren.

Zum Wohl!

 

Mehr Informationen:

> Genuss pur: Alkoholfreie Cocktails 

> Alkoholfrei kochen