Von Gesetzes wegen Kuchen

von Mirko 11.04.2017

Jemand nimmt ein Stück aus einem Käsekuchen heraus.
Bild: TomekD76 / iStock

Noch ein paar Tage dann fangen die Osterferien an. Um ehrlich zu sein, freue ich mich auf die freien Tage. In den letzten Wochen war privat und beruflich einiges los. Vor den Ferien muss natürlich schnell noch alles erledigt werden. "Uups, ist ja schon wieder ein Quartal rum. Das Jahr hatte doch erst angefangen", höre ich dann immer. "Jetzt aber schnell, bevor die Osterferien anfangen."

Also wird alles in die letzten Wochen vor den Ferien gequetscht. Die Kinder schreiben schnell noch ihre Arbeiten, beruflich schnell noch ein paar Projektepläne erstellen und den Quartalsabschluss… Und dann ist das Wetter auch noch so gut geworden. Privat also noch Balkon, Garten etc. auf Vordermann bringen und den Frühling in die Wohnung lassen. Leider lasse ich mich oft von diesem Stress anstecken und laufe brav im Hamsterrad mit.

Weitere Smoothie-Experimente

Nichts desto trotz hat es mit dem Fasten wirklich gut geklappt. Ich bin meiner Linie weiterhin treu geblieben und habe auf Alkohol verzichtet. Um ehrlich zu sein, kann ich das alkoholfreie Bier mittlerweile nicht mehr sehen. Daher habe ich die Smoothies weiter ausprobiert. Da experimentieren auch die Kinder gerne mit, selbst wenn ihnen die grünen Smoothies mit Salat drin noch sehr suspekt sind. Die Frucht-Smoothies hingegen mögen sie sehr gerne.

Einzig bei den Süßigkeiten habe ich gesündigt. An einem sonnigen Tag habe ich erfahren, dass meine Arbeitsleistung positiv bewertet wurde und ich mit etwas extra Geld rechnen darf. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet und mich sehr gefreut.

Da dies nicht alle Tage vorkommt, bin ich in unsere Stammkonditorei und habe für jeden der Familie ein Stück Kuchen bzw. Torte geholt. Und klar, weil ich natürlich eigentlich faste und eh schon ein schlechtes Gewissen hatte, bekomme ich doch glatt noch ein Zusatzstück geschenkt. Das ist mir noch nie passiert!

Hilfe in der Not

Doch für solche Notlagen gibt es zum Glück Hilfe. Hier greift Artikel 7 des Rheinischen Grundgesetzes:

Artikel 7: Wat wells de maache?

("Was willst du machen?")

Füg dich in dein Schicksal.

Das habe ich dann auch – obrigkeitstreu wie ich bin – brav gemacht. ;-) Also haben wir alle unsere Tortenstücke gefuttert, ein wenig ein schlechtes Gewissen gehabt und zufrieden in die Welt geschaut.

Im Nachgang habe ich lange darüber nachgedacht, ob das so richtig war. Hätte ich das nicht auf die Zeit nach Ostern legen können? Musste das mitten in der Fastenzeit sein? Stimmt alles. Aber muss man seltene, schöne Momente nicht auch dann feiern, wenn sie entstehen? Erst in zwei Wochen damit um die Ecke zu kommen, fühlte sich irgendwie falsch an. Daher habe ich ganz bewusst entschieden hier mein Fasten kurz zu unterbrechen.

Bis zum nächsten Mal

Mirko

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