1. Sprung zur Servicenavigation
  2. Sprung zur Hauptnavigation
  3. Sprung zur Unternavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Alkoholfreier Alltag leicht gemacht

Tipps und Tricks für den Umgang mit Herausforderungen in der Fastenzeit

Es ist, als hätte sich die Welt gegen Sie verschworen: Kaum hat die Fastenzeit begonnen, flattern die Einladungen ins Haus. Der Kollege gibt seinen Ausstand, die beste Freundin hat Geburtstag und Ihr Freundeskreis trifft sich in der Kneipe. Zu einem anderen Zeitpunkt wäre mit den meisten dieser Einladungen Alkohol verbunden. Aber Sie hatten doch beschlossen, darauf in den kommenden Wochen zu verzichten. Was also tun?

Es gibt ein paar einfache Tricks, die Ihnen dabei helfen können, diese Herausforderungen zu meistern.

Beim Abschied Ihres Kollegen können Sie zum Beispiel anstatt mit Sekt auch mit Saft oder Wasser anstoßen. Während der Arbeitszeit wird es Ihnen sicherlich niemand verübeln, wenn Sie Alkohol ablehnen. Sagen Sie beispielsweise: "Vielen Dank! Aber ich kann mit Alkohol im Blut so schlecht denken." Lassen Sie sich aber Ihre alkoholfreie Alternative in ein Sektglas füllen. Das macht es festlicher.

Nein sagen üben

Während Ihnen am Arbeitsplatz eher selten Alkohol wirklich aufgedrängt wird, kann es unter Freunden manchmal schwieriger sein, Nein zu sagen. Wer ein alkoholisches Getränk ablehnt, muss sich dann oft Sätze anhören wie "Jetzt stell dich nicht so an" oder "Was ist denn los mit dir?". Wenn Sie das nächste Mal in geselliger Runde Alkohol ablehnen, bleiben Sie einfach selbstbewusst. "Nein" sagen, kann man trainieren. Am besten ist es, wenn man ehrlich und direkt antwortet, zum Beispiel so:

  • "Nein, lass mal. Ich nehme eine Apfelschorle." Oder:
  • "Danke, ich setze ein paar Runden aus." 

Solche direkten Antworten wirken fast immer. Sollte es aber weitere Fragen geben, helfen diese Antworten: 

  • "Danke, ich habe auch so meinen Spaß. Mach dir keine Sorgen."
  • "Warum ist es dir so wichtig, dass ich etwas Alkoholisches trinke?" 
  • „Trink doch einfach mit mir zusammen etwas Alkoholfreies."

Bleiben Sie dabei möglichst entspannt und gelassen, das wirkt souverän und selbstbestimmt. Das Ablehnen von Alkohol ist eine Sache der Übung. Je häufiger man es macht, umso leichter und selbstverständlicher wird es.

Beim Ausgehen einen kühlen Kopf bewahren

Ansonsten gilt gerade auf Partys und beim Ausgehen: Trinken Sie langsam oder lassen Sie noch einen Rest im Glas – besonders in Runden, in denen das Trinktempo hoch ist und niemand vor einem leeren Glas sitzen darf. So lange in Ihrem Glas noch etwas drin ist, versucht niemand, Ihnen ein neues Getränk aufzudrängen. Alternativ: Lassen Sie sich an der Bar ein Wasser on the Rocks einschenken. Sieht aus wie Wodka pur. Dass es kein Alkohol ist, wissen nur Sie.

Orientieren Sie sich außerdem gezielt an denjenigen in Ihrer Umgebung, die keinen oder nur wenig Alkohol trinken. So vergleichen Sie sich nicht mit denen, die bereits viel oder sogar zu viel getrunken haben und kommen sich dagegen noch harmlos vor. Außerdem werden Sie vielleicht feststellen, dass da viel mehr Nüchterne mit jeder Menge Spaß auf der Tanzfläche sind als gedacht.

Gar nicht erst in Versuchung geraten

Eventuell wird aber auch ein Restaurantbesuch für Sie zur Herausforderung, weil Sie gerade dort Lust auf ein Glas Wein verspüren. Ein Tipp: Bestellen Sie als erster am Tisch und zwar ein alkoholfreies Getränk. So geraten Sie nicht in die Versuchung, doch Wein oder Bier zu bestellen, wenn Sie die Wahl Ihrer Begleitung hören.

Alleine zu Hause vor dem Fernseher ist es am einfachsten auf Alkohol zu verzichten – zumindest in der Theorie. Doch liebgewonnene Gewohnheiten lassen sich gar nicht so leicht ändern. Was für den Anfang hilft: Haben Sie erst gar keinen Alkohol im Kühlschrank oder im Regal, wenn es Ihnen so leichter fällt, nichts zu trinken. Mixen Sie sich vielleicht eine Fruchtschorle oder einen unserer Mocktails und trinken Sie sie aus einem schönen Glas. Sie werden feststellen, dass sie auch ausgezeichnet zu einem entspannten Fernsehabend passen.

Noch mehr Tipps und Tricks finden Sie im Bereich "Weniger trinken – So geht’s".