Närrisch, aber nicht betrunken
In der Karnevalszeit fließt der Alkohol meistens in Strömen. Inmitten des ausgelassenen Treibens, ist es oft nicht leicht, „Nein, danke!“ zu sagen. Wer die närrischen Tage heil überstehen möchte, sollte sich schon jetzt Strategien zurechtlegen, wie er mitfeiern kann, ohne übermäßig viel Alkohol zu konsumieren.
Folgende Regeln können Ihnen dabei helfen:
- Setzen Sie Alkohol nicht als Durstlöscher ein. Wenn Sie vom Tanzen und Singen eine trockene Kehle haben, freut sich Ihr Körper viel mehr über ein Glas Wasser.
- Trinken Sie Alkohol nicht hastig, sondern lassen Sie sich Zeit. Wer sein Glas schnell hinunterschüttet, wird von der Wirkung des Alkohols überrascht. Behalten Sie die Kontrolle und trinken Sie langsam. Ein weiterer Vorteil: Wer noch ein Glas in der Hand hält, bekommt nicht noch ein Zweites aufgedrängt.
- Setzen Sie bei Trinkrunden ruhig einmal aus. Niemand wird Sie gleich als Spaßbremse einstufen, wenn Sie erst bei der nächsten Runde wieder mittrinken.
- Suchen Sie sich Vorbilder. Orientieren Sie sich Freunden und Bekannten, die auch im närrischen Treiben einen klaren Kopf behalten und wenig oder gar nichts trinken.
- Lehnen Sie ein angebotenes Getränk mit einem freundlichen, aber bestimmten „Nein, danke“ ab. Sie sind nicht verpflichtet, jedes Glas Alkohol anzunehmen. Nur Sie selbst bestimmen darüber, was Ihrem Körper gut tut und was nicht.
- Nehmen Sie nicht an Trinkspielen teil und gehen Sie nicht auf Flatrate-Partys. Dort können Sie einem überhöhten Alkoholkonsum kaum entgehen. Lehnen Sie solche Angebote deshalb grundsätzlich ab.
- Auch wenn Sie vielleicht nicht gleich in Stimmung kommen: Trinken Sie nicht aus Frust, Traurigkeit oder Langeweile. Greifen Sie nicht zum Glas, um sich die gewünschte Feierlaune anzutrinken. Genießen Sie einfach das närrische Treiben: Es wird früher oder später ansteckend auf Sie wirken - auch ohne viel Alkohol.