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Auf die Plätze, fertig, dranbleiben!

Eine junge Frau springt auf schneebedecktem Feld in die Luft
Bild: AlekZotoff / iStock

"Ab jetzt kein Alkohol mehr!" Sie haben Ihren Vorsatz wieder nicht eingehalten? Warum weniger manchmal mehr ist und man sich auch mal selbst verzeihen sollte.

Alkoholkonsum reduzieren: 7 Tipps, wie Sie diesmal Ihr Ziel erreichen

Sie haben sich schon viele Male vorgenommen, ab sofort weniger Alkohol zu trinken, es aber nie durchgezogen? Ärgern Sie sich nicht. So wie Ihnen geht es vielen Menschen. Den eigenen Alkoholkonsum zu reduzieren ist ein hoch gestecktes Ziel, bei dem Scheitern erlaubt ist. Entscheidend ist, wie man mit diesem Scheitern umgeht. Der richtige Weg: Abhaken, weitermachen. Die Frage ist nur: Wie klappt es beim nächsten Mal besser?

Realistische, konkrete Ziele formulieren

Eine Antwort darauf lautet: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Setzen Sie sich lieber kleinere, dafür aber realistische Ziele. Sie müssen ja nicht gleich planen, nie wieder Alkohol zu trinken. Besser umsetzen lässt sich der Vorsatz "Ich trinke pro Tag nicht mehr als ein Glas Wein oder Bier". So konkret formuliert fällt es Ihnen auch leichter, sich daran zu halten, als wenn Sie nur sagen "Ich trinke weniger Alkohol". Setzen Sie sich außerdem einen Zeitrahmen, innerhalb dessen Sie Ihren Alkoholkonsum merklich einschränken wollen, zum Beispiel die Fastenzeit, die in diesem Jahr am 1. März beginnt und Ostern endet.

Verbündete suchen

Alleine am Ball zu bleiben, ist gar nicht so einfach. Suchen Sie sich deshalb Verbündete, die ebenfalls weniger Alkohol trinken, oder sogar ganz auf diesen verzichten wollen. Dann können Sie sich gegenseitig motivieren oder auch das Herz ausschütten, wenn es mal nicht so gut läuft. Außerdem haben Sie jemand, mit dem Sie zum Beispiel neue Rezepte für alkoholfreie Cocktails ausprobieren können.

Seine Motivation kennen

"Warum mache ich das eigentlich?", fragen Sie sich vielleicht, wenn Sie zum ersten Mal statt des Rotweins ein Wasser zum Essen bestellen. Ja, warum? Da kann es verschiedene Gründe geben. Zum Beispiel weil Sie festgestellt haben, dass sich Ihr Alkoholkonsum negativ auf Ihren Blutdruck auswirkt. Oder weil Sie abnehmen möchten. Oder aber weil Sie das tägliche Feierabendbier schlecht schlafen lässt. Egal, was Ihre persönliche Motivation ist, wichtig ist, dass Sie sie kennen und sich daran erinnern, wenn Sie mal einen Durchhänger haben.

Alternativen finden

Immer nur Wasser? Ja, das kann langweilig sein. Wer den Alkoholkonsum reduzieren will, kennt dieses Problem. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass alkoholfrei gleich Wasser ist? Suchen Sie sich leckere Alternativen. Es gibt unzählige Säfte und Tees oder auch alkoholfreie Cocktails, die Sie ausprobieren können. Seien Sie experimentierfreudig.

Erfolge belohnen

Belohnen Sie sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Allerdings sollte der Abstand zwischen Erfolg und Belohnung nicht zu groß sein. Je kürzer die Zeit dazwischen, desto größer ist der Ansporn für Sie. Wählen Sie außerdem nichts als Belohnung, was Sie sich sowieso anschaffen wollen oder dessen Umsetzung nicht realistisch ist. Und seien Sie konsequent: Wollten Sie sich mit einem Kinobesuch belohnen, wenn Sie eine Woche lang nicht mehr als ein Bier pro Abend trinken, es aber an einem Abend zwei Bier waren, dann müssen Sie auf den Kinobesuch verzichten.

Ausrutscher verzeihen

Die Versuchung war zu groß, weil der Cocktail einfach zu gut aussah? Das passiert. Kein Grund, gleich das ganze Vorhaben in Frage zu stellen! Verbannen Sie Gedanken wie: "Es hat ja doch keinen Sinn." Oder: "Ich schaffe das ohnehin nicht." Jeder Tag, an dem Sie Ihre Vorsätze in die Tat umgesetzt haben, ist ein Erfolg für Sie. Verzeihen Sie sich also einen Ausrutscher und verfolgen Sie Ihre Ziele konsequent weiter.

Sich von der BZgA unterstützen lassen

Zum ersten Mal veranstaltet die BZgA in diesem Jahr zur Fastenzeit die Aktion "Kannst du ohne?". Direkt nach Karneval, am 1. März, geht es los. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen jede Woche neue Tipps und Tricks, wie sie während der knapp sieben Wochen Ihren Alkoholkonsum erfolgreich reduzieren können. Außerdem steht ihnen auf der Webseite ihr ganz eigener Bereich zur Verfügung. Dort können die Teilnehmenden zum Beispiel eintragen, welche ihrer Tage alkoholfrei waren, wann es ihnen schwer fällt, zu verzichten, und welche Erfolge sie zu verzeichnen haben. Klingt reizvoll? Dann melden Sie sich schon heute an!