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Kurze Abstinenz – lange Wirkung

Fast jeder sechste Brite hat dieses Jahr einen "trockenen Januar" eingelegt. Auswertungen der Aktion "Dry January" zeigen außerdem: Wer seinen Alkoholkonsum einmal eingeschränkt hat, bleibt oft dabei.

Fast jeder sechste Brite hat in diesem Jahr einen "trockenen Januar" verbracht. Hintergrund ist die Aktion "Dry January" , die den gesamten Monat über zum Alkoholverzicht aufruft. Und das erfolgreich: Laut einer Umfrage lebten mehr als zwei Drittel (71%) der Teilnehmer tatsächlich 31 Tage komplett alkoholfrei.

Besonders aufhorchen lässt allerdings eine weitere Zahl: So sagen 67 Prozent der 2015 an der Aktion teilnehmenden Briten, dass sie ihr Trinkverhalten langfristig verändert und auch ab Februar Alkohol weiter risikoarm konsumiert haben. Acht Prozent blieben sogar weiter abstinent. Wissenschaftler der Universität Sussex waren im Anschluss an den "Dry January" 2014 bereits zu ähnlichen Ergebnissen  gekommen. Sie berichteten außerdem, dass knapp ein Viertel der Menschen, die zu Beginn des "Dry January" noch einen schädlichen Alkoholkonsum hatten, sechs Monate später in die Kategorie "risikoarmer Konsum" fielen.

Ein großer Erfolg für die Kampagne, hinter der die gemeinnützige britische Organisation "Alcohol Concern" steht. Ihr Ziel: über Alkohol und seine Folgen aufzuklären und das Trinkverhalten ihrer Landsleute in England und Wales dauerhaft zu verändern. Seit 2012 ruft die Organisation deshalb jedes Jahr unter anderem zum "Dry January" auf.