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Mann mit Brille benutzt Tablet.

Schlechter Schlaf durch Alkohol

Alkohol als Einschlafhilfe, funktioniert das? Anfangs schon, denn Alkohol entspannt. Er setzt die Hirntätigkeit herab, sodass die Gedanken nicht mehr endlos kreisen und man den Stress des Tages vergisst. Schon bald kommt die nötige Bettschwere. Alkoholisiert schlafen Sie tatsächlich schneller ein.

Alkohol ist als Schlummertrunk ungeeignet

Doch im Laufe der Nacht rächt sich der Alkohol, es kommt zu Schlafstörungen: Ihr Schlaf wird unruhig und Sie wachen häufiger auf. Alkohol verstärkt zudem den Harndrang und trocknet den Körper aus. Wer größere Mengen getrunken hat, muss des Nachts auf die Toilette und in die Küche, um den typischen „Alkoholbrand“ mit Wasser oder Saft zu löschen. Am nächsten Morgen fühlen Sie sich dadurch nicht erholt und ausgeruht, sondern müde und gerädert. Um wieder in Gang zu kommen, trinken Sie wahrscheinlich reichlich Kaffee - mit dem Effekt, dass Sie am Abend wieder nicht zur Ruhe kommen und nur mit einem Schlummertrunk ins Bett finden. So schließt sich ein Kreislauf, der Ihrem Körper nicht gut tut. Wenn Sie Alkohol regelmäßig als Einschlafhilfe nutzen, riskieren Sie zudem, in eine Abhängigkeit zu geraten.

Alkohol lässt Frauen schlechter schlafen

Wenn Männer und Frauen die gleiche Menge Alkohol zu sich nehmen, beschert das den Frauen einen weit unruhigeren Schlaf, und sie fühlen sich am nächsten Morgen viel schlechter als die Männer. Das konnten wissenschaftliche Studien im Schlaflabor nachweisen. Wenn Frauen vor dem Zubettgehen Alkohol getrunken haben, werden sie häufiger und schneller wach und empfinden den Schlaf insgesamt als weniger erholsam. Der Grund: Der weibliche Körper ist den schädlichen Auswirkungen des Alkohols viel stärker ausgesetzt. Frauen haben  einen geringeren Anteil an Körperflüssigkeit, der Alkohol verteilt sich auf weniger Flüssigkeit als beim Mann. Dadurch ist trotz der gleichen getrunkenen Menge die Blutalkoholkonzentration bei Frauen höher.

Schlafstörungen vermeiden: Tipps für einen gesunden Schlaf

Wenn Sie gut und erholsam schlafen möchten, sollten Sie Folgendes beherzigen:

  • Trinken Sie Alkohol generell nur im gesundheitlich unbedenklichen Rahmen (siehe rechts).
  • Trinken Sie 4 bis 6 Stunden vor dem Schlafgehen keinen Alkohol mehr. Verzichten Sie ab dem späten Nachmittag auf koffeinhaltige Getränke.
  • Widmen  Sie sich entspannende Dinge, bevor Sie ins Bett gehen: Hören Sie ruhige Musik, lesen Sie ein Buch, sehen Sie einen schönen, entspannenden Film. Computerarbeit, Sport und beunruhigende Gespräche sollten Sie auf den nächsten Tag verschieben.
  • Sorgen Sie für ein dunkles, ruhiges und kühles Schlafzimmer mit einer Raumtemperatur von ca. 16 bis 18 Grad Celsius.
  • Sie können  Ihren Schlaf zudem durch bewährte Hausmittel fördern. Trinken Sie beispielsweise vor dem Zubettgehen einen Baldriantee, eine heiße Milch mit Honig oder nehmen Sie ein heißes Bad mit Hopfen oder Melisse als Badezusatz.

Alkohol und Schlafmittel - eine gefährliche Mischung

Wenn Sie bereits unter Schlafstörungen leiden, ist Alkohol genau die falsche Medizin, denn er sorgt für einen unruhigen Schlaf. Nehmen Sie auf keinen Fall Alkohol und Schlafmittel zusammen ein. Durch die Wechselwirkung vervielfacht sich die betäubende Wirkung in gefährlicher Weise. Das kann beispielsweise den Blutdruck so stark absenken, dass es zu einem Kreislaufkollaps kommt.

Das Limit für einen gesund­heitlich unbedenk­lichen Alkohol­genuss
Männer:
Nicht mehr als 2 Standard­gläser Alkohol pro Tag.
Frauen:
Nicht mehr als 1 Standard­glas Alkohol pro Tag.
Für Männer und Frauen gilt:
An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf Alkohol­konsum verzichtet werden.