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Alkohol am Arbeitsplatz

Wer am Arbeitsplatz trinkt, gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit

Ein Gläschen Sekt zum Geburtstag einer Kollegin, beim Betriebsjubiläum eines Kollegen oder auf das erfolgreich abgeschlossene Projekt - Alkoholkonsum ist so alltäglich, dass bei solchen Gelegenheiten auch in der Firma getrunken wird. Was in der Freizeit ganz normal scheint, wird auch am Arbeitsplatz unkritisch betrachtet. Zu Unrecht: Alkohol am Arbeitsplatz kann ernsthafte Folgen und arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Potenzielle Risiken und Konsequenzen

Bereits ein Glas Sekt kann beim Bedienen einer Maschine zu einem Arbeitsunfall führen. Denn schon mit 0,2 Promille lassen das Sehvermögen und die Bewegungskoordination nach. Das hat Auswirkungen nicht nur auf die Sicherheit, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit und letztlich auf die Qualität der Arbeit. Wer angetrunken oder gar betrunken auf der Arbeit agiert, riskiert nicht nur eine Abmahnung oder gar Kündigung der Anstellung, sondern auch seine Gesundheit und die seiner Kollegen.

Doch nicht nur der Konsum von Alkohol in der Arbeit selbst kann folgenschwer sein. Wer beispielsweise nach einer durchfeierten Nacht mit einem Kater zur Arbeit geht, kann einen erhöhten Blutalkoholspiegel haben und schwebt deshalb in einer deutlich erhöhten Gefahr für Unfälle – am Arbeitsplatz und im Straßenverkehr. Nach Schätzungen werden mindestens 20 Prozent aller Arbeitsunfälle durch Alkoholgenuss verursacht oder beeinflusst. 

Kein Versicherungsschutz bei Volltrunkenheit

Wenn Arbeitnehmer aufgrund von Alkoholkonsum nicht mehr in der Lage sind, ihre Arbeitsaufgaben zu erfüllen, verlieren sie den gesetzlichen Unfallversicherungs-schutz. Neben arbeitsrechtlichen Konsequenzen kann das bei einem Unfall hohe Krankheitskosten bedeuten.

Verzichten Sie daher ganz auf Alkohol am Arbeitsplatz! Sie schützen damit nicht nur Ihre Gesundheit und die Ihrer Kolleginnen und Kollegen, Sie vermeiden auch die Gefahr von juristischen Konsequenzen für Ihr Handeln.