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Fetales Alkoholsyndrom (FAS)

Bleibende körperliche und geistige Schäden

Wenn schwangere Frauen alkoholische Getränke zu sich nehmen, gelangt der Alkohol direkt in den Blutkreislauf des Babys. Dies kann je nach Alkoholmenge zu unterschiedlich ausgeprägten Schädigungen des Kindes führen, die unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst werden. 

Die schwerste Form, bedingt durch hohen Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft, ist das Fetale Alkoholsyndrom (FAS). Kinder, die an FAS leiden, weisen körperliche Entwicklungsstörungen auf und sind in ihrem Verhalten auffällig. Typische Merkmale sind:

  • geringes Geburtsgewicht
  • körperliche Missbildungen wie Nierenschäden und Herzfehler
  • sichtbare Auffälligkeiten wie Verformungen im Gesichtsbereich
  • Verhaltensstörungen wie geringer Saugreflex, Ruhelosigkeit und erhöhte Reizbarkeit
  • Defizite in der geistigen Entwicklung wie Konzentrationsschwäche, Lernschwierigkeiten und verminderte Intelligenz

Schäden, die von einem Fetalen Alkoholsyndrom stammen, sind meist bleibend. Chancen für eine Heilung bestehen kaum. Kinder mit FAS sind ihr ganzes Leben auf fremde Hilfe und Fürsorge angewiesen. Schätzungen zufolge kommen in Deutschland jedes Jahr mehr als 3.000 Kinder mit schweren alkoholbedingten Folgeschäden zur Welt.