Mann mit Brille benutzt Tablet.

Stillen, ja. Alkohol, nein.

Beim Stillen gelangt Alkohol in die Muttermilch

Mutter und Baby beim Stillen
Ricardoferrando / fotolia.com

Für Ihr Baby ist Muttermilch die beste Nahrung, die Sie ihm geben können. Sie enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe, die Ihr Kind für eine gesunde Entwicklung braucht. Mit der Muttermilch bekommt Ihr Baby auch wichtige Abwehrstoffe gegen Infektionserkrankungen, die es selbst noch nicht bilden kann. Kurzum: Vieles spricht für die Muttermilch und sollte bei Ihrer Entscheidung für oder gegen das Stillen berücksichtigt werden.

Allerdings sollten Sie Folgendes beachten, wenn Sie stillen: Alkohol trinken steigert nicht nur Ihren Blutalkoholspiegel, sondern auch den Alkoholgehalt in der Muttermilch.
Darum: Stillen Sie Ihr Kind – aber bitte alkoholfrei.

Dass Alkohol in der Schwangerschaft unbedingt tabu sein muss dürfte den meisten Frauen bewusst sein. Verzichten Sie jedoch auch auf Alkohol in der Stillzeit und bleiben Sie abstinent solange Sie Ihr Kind stillen. Denn nur mit alkoholfreier Muttermilch kann Ihr Baby einen erholsamen Schlaf-Wach-Rhythmus finden. Wenn Sie dagegen in der Stillzeit Alkohol trinken, kann Ihr Baby sich an den Geschmack von alkoholhaltiger Muttermilch gewöhnen. Das Risiko erhöht sich, dass Ihr Kind später eher eine Alkoholabhängigkeit entwickelt.

Übrigens: Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass ein Gläschen Sekt die Milchproduktion anregt. Untersuchungen zeigen vielmehr, dass Alkoholkonsum den Milchfluss eindämmen kann. Bitte verzichten Sie auch deshalb Ihrem Kind zuliebe unbedingt ganz auf Alkohol in der Stillzeit.