
Alkoholkonsum Jugendliche: Statistik 2025 zeigt, dass der regelmäßige Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung gesunken ist. Das zeigt die Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), für die 7.001 Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt wurden. Die Ergebnisse machen deutlich: Immer weniger junge Menschen trinken Alkohol, sie beginnen später mit dem Konsum und trinken seltener regelmäßig. Gleichzeitig bleibt Rauschtrinken weiterhin ein relevantes Problem.
Regelmäßiger Konsum ist aus Präventionssicht besonders relevant, weil er eng mit langfristigen gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Die aktuellen Daten zeigen einen deutlichen Rückgang:
Ein später Konsumbeginn führt zu einem geringeren Risiko für spätere Alkoholprobleme. Die Studie belegt einen klaren Trend zum späteren Einstieg:
Während der regelmäßige Alkoholkonsum langfristig deutlich zurückgegangen ist, zeigen sich beim Rauschtrinken insgesamt geringere Fortschritte. Die Entwicklung verläuft hier weniger dynamisch als in anderen Bereichen des Alkoholkonsums.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), ehemals BZGA, untersucht mit wiederholt durchgeführten Repräsentativbefragungen den Substanzkonsum sowie die Computerspiel- und Internetnutzung Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland. Für die Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2025“ wurden 7.001 junge Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum April bis Juli 2025 befragt.
Ein Infoblatt mit ausgewählten Ergebnissen zum Alkoholkonsum der 12- bis 25-Jährigen steht zum Download bereit. Auf unserer Website finden Sie weitere Zahlen zum Alkoholkonsum in Deutschland und Informationen zur Alkoholprävention und Jugendarbeit.