
Sommer, Strand und gute Stimmung verleiten viele dazu, im Urlaub etwas lockerer mit Alkohol umzugehen. Damit es nicht zu teuren oder gefährlichen Überraschungen kommt, lohnt ein genauer Blick auf die jeweiligen Alkoholgesetze. Viele Länder sind deutlich strenger als Deutschland – sowohl beim Autofahren als auch beim Alkoholkauf. Wer im Ausland fährt, sollte immer vorher prüfen, welche Promillegrenze im Urlaubsland gilt.
Die aus Deutschland bekannte 0,5-Promille-Grenze gilt auch in vielen anderen europäischen Ländern – darunter Italien, Frankreich, Österreich, Dänemark und die Schweiz.
Doch die Bußgelder unterscheiden sich teils drastisch:
England, Wales und Nordirland erlauben bis zu 0,8 Promille. Aber die Strafen sind extrem hoch, im Durchschnitt rund 6.000 Euro – nach oben offen.
In diesen Ländern ist Alkohol am Steuer nahezu tabu. In Polen wird zum Beispiel eine Strafe von bis zu 1.200 Euro fällig.
Die Bußgelder bei Verstoß starten in diesen Ländern bei 280.
Für Fahranfängerinnen und -anfänger sowie Berufskraftfahrerinnen und -fahrer gelten vielerorts strengere Grenzwerte.
Wer mit Jugendlichen reist oder abends ausgeht, sollte wissen, ab welchem Alter Alkohol erlaubt ist. Die Alkoholgesetze unterscheiden sich stark.

ADAC (2025): Promillegrenzen in Europa
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.: Jugendschutz in Europa