Ein Mann mit Brille schaut in die Kamera.
Ein Mann mit Brille schaut in die Kamera.

„Nein danke“

Wie Sie in Gesellschaft auf Alkohol verzichten

Einer Ihrer Freunde hat Geburtstag, Sie sind zum Essen eingeladen oder sitzen nach dem Training mit Ihrer Mannschaft in der Kneipe zusammen. Können Sie in solchen Situationen Nein sagen? Passiert es Ihnen häufig, dass Sie nur deshalb Alkohol trinken, weil andere Sie einladen? Dann sollten Sie lernen, freundlich, aber bestimmt Nein zu sagen. Denn Sie allein – und nicht andere – bestimmen, was und wie viel Sie trinken.


„Nein danke, ich bin schwanger“

Das gilt natürlich ganz besonders, wenn Sie schwanger sind. Mit einem runden Babybauch ist es in der Regel einfach, in einer feuchtfröhlichen Runde „Nein danke“ zu sagen. Schließlich ist allgemein bekannt, dass Alkohol dem Ungeborenen schadet. Deshalb wird normalerweise niemand erwarten, dass Sie mittrinken. Falls es doch geschieht, bleiben Sie standhaft. Lehnen Sie auch Angebote wie „Ein kleines Gläschen macht doch nichts“ dankend ab.

Was aber in der frühen Schwangerschaft, wenn man Ihnen Ihr Babyglück noch nicht ansieht? Oder Sie wollen gerade einfach keinen Alkohol trinken und körperlich fit bleiben? Dann sind die folgenden Tipps für Sie.

Ablehnende Handgeste gegenüber einer angebotenen Bierflasche.
Ronstik / fotolia.com

Nein sagen: So geht's

  • Eine fröhliche Runde lässt sich auch ohne Alkohol genießen. Zeigen Sie einfach Ihre gute Laune und schon sind Sie mittendrin.
  • Lehnen Sie ein angebotenes alkoholisches Getränk mit einem höflichen „Nein danke!“ ab. Dafür müssen Sie keinerlei Gründe angeben. Oder Sie probieren es beispielsweise mit „Nein danke. Ich möchte morgen fit sein.“
  • Bitten Sie um eine alkoholfreie Alternative: „Nein, danke. Aber ich nehme gerne einen Orangensaft.“ Auch mit einem alkoholfreien Getränk lässt es sich prima anstoßen.
  • Ehrlichkeit hilft manchmal am besten weiter: „Ich habe in letzter Zeit zu viel Alkohol getrunken, und mir ging es ziemlich schlecht dabei. Deshalb habe ich beschlossen, kürzer zu treten.“
  • Bleiben Sie standhaft, auch wenn andere drängen: „Alleine macht es keinen Spaß – komm, trink einen mit!“ Lehnen Sie weiterhin freundlich ab oder verlassen Sie gegebenenfalls eine Gesellschaft, in der man das nicht akzeptiert.
  • Sind Sie schwanger, können Sie Ihre Entscheidung auch begründen: „Nein danke! Ich bin schwanger und möchte keinen Alkohol trinken!“ Das wird jeder verstehen.
  • Unterstützen Sie als Partner Ihre schwangere Frau, beispielsweise mit einem höflichen Satz wie: „Nein, vielen Dank. Meine Frau trinkt keinen Alkohol, ich werde heute auch alkoholfrei bleiben.“

Doch auch ein freundlich ausgesprochenes Nein wird nicht immer akzeptiert. Vor allem Menschen, die selbst viel Alkohol trinken, werden Sie immer wieder drängen. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern! Bleiben Sie bei Ihrem Nein. Lassen Sie sich auf keinen Fall einreden, es sei unhöflich oder unfreundlich, keinen Alkohol zu trinken.