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Person auf dem Dach

Angenehme soziale Situationen

Nein sagen, wenn alle anderen trinken

Du bist in einer geselligen Runde, alle stoßen mit Alkohol an. Viele Menschen denken dann, dass sie auch Alkohol trinken müssen, um dazuzugehören. Aber: Zugehörigkeit entsteht durch Nähe, Gespräche und gemeinsame Zeit. Nicht durch ein Glas Alkohol. Wir haben dir ein paar Tipps zusammengestellt, wie du in Gruppen auf Alkohol verzichten kannst.

5 Tipps, die den Abend leichter machen

  1. Starte mit einem „Anker-Drink“
    Hol dir direkt zu Beginn ein alkoholfreies Getränk, das sich aber nicht nach Verzicht anfühlt. Das kann zum Beispiel eine Schorle, ein alkoholfreies Bier oder ein Mocktail sein. Wenn du schon was in der Hand hast, kommen automatisch weniger Angebote mitzutrinken und du fühlst dich schneller „angekommen".
  2. Halt es kurz (und freundlich)
    Viele machen den Fehler, ihren Alkoholverzicht zu erklären und zu rechtfertigen. Je mehr du dich rechtfertigst und erklärst, desto mehr wird es zum Thema. Besser ist, wenn du freundlich und klar ansprichst, dass du keinen Alkohol trinken willst (z. B. „Heute nicht, danke." oder „Ich bleibe heute alkoholfrei."). Wenn es dir wirklich schwerfällt, direkt Nein zu sagen, kannst du auch eine weichere Variante ("Später vielleicht.") nutzen. Die Hauptsache ist: Du bleibst bei deiner Entscheidung.
  3. Bereite dir einen Satz vor, der zu dir passt
    Auch eine gute Vorbereitung hilft dabei, in der Gruppe auf Alkohol zu verzichten. Überleg dir vorher einen Satz, den du immer sagen kannst, wenn jemand dir Alkohol anbietet. Dann weißt du genau, was du sagen willst. Das gibt dir Ruhe und verhindert, dass du in eine Rechtfertigungsfalle tappst. Wichtig ist aber, dass du nicht moralisierend wirst oder den Alkoholkonsum der anderen kritisierst.
  4. Such dir Verbündete
    Zusammen auf Alkohol zu verzichten, ist einfacher als es allein zu machen. Such dir deshalb Menschen, die mit dir auf Alkohol verzichten. Vielleicht gibt es in der Gruppe auch andere Personen, von denen du weißt, dass sie nicht trinken. Sie könnten dann wichtige Verbündete sein, an denen du dich orientieren kannst. Das muss nicht groß sein. Oft reicht ein Blickkontakt mit einer Person, bei der du dich wohlfühlst.
  5. Durchatmen und Ruhe behalten
    Wenn du merkst, dass es gerade wackelt: Wechsel kurz die Szene. Geh einmal raus, schnapp frische Luft oder hol dir ein alkoholfreies Getränk. So wird der Wunsch zu trinken schnell kleiner. Denn oft sind es nur kleine Momente, die uns zum Glas greifen lassen. Wenn du stattdessen aber einmal durchatmest und ruhig bleibst, meisterst du diese Situationen.

Dazugehören geht auch ohne Alkohol

In Gruppen laufen viele Entscheidungen automatisch ab. Man nimmt an, wenn etwas angeboten wird. Man passt sich den anderen an. Man will nicht auffallen oder stören. Das ist menschlich.
Aber: Du musst niemanden überzeugen. Du darfst einfach eine Entscheidung treffen, die dir guttut und trotzdem voll Teil der Runde sein. Genau dafür ist der Oktober ohne Alkohol ein guter Rahmen.
Und du merkst, dass es Alkohol für die schönsten Momente gar nicht braucht.

 

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